Privatgarten Falkensee

Der Privatgarten in Falkensee wurde als harmonische Erweiterung des Wohnhauses konzipiert und verbindet klare Strukturen mit naturnahen, atmosphärischen Gartenräumen. Ziel der Planung war es, Funktionalität und Ästhetik gleichermaßen zu berücksichtigen: ein einladender Vorgarten, lebendige Seitenbereiche und ein großzügiger Südgarten fügen sich zu einem zusammenhängenden, abwechslungsreichen Freiraum. Der Garten vereint Großzügigkeit, Struktur und Rückzugsbereiche und schafft einen Ort, der sowohl repräsentativ als auch privat nutzbar ist.

Architektur im Dialog mit der Landschaft

Pflanzflächen umspielen die Empfangsfläche, und gezielt platzierte Solitärgehölze setzen Akzente, die den Vorgarten strukturieren. Bestehende Gehölze bleiben erhalten, während der nördliche Gartenbereich als neuer Standort für Ersatzpflanzungen dient. Hoch wachsende Bäume schaffen eine subtile Raumkante zum Straßenraum, ohne das Grundstück zu beschatten. Großzügige Rasenflächen verleihen dem Vorgarten Weite und Offenheit.

Die seitlichen Gartenbereiche ergänzen die Gesamtgestaltung: Im östlichen Gartenbereich mäandert der Kieselweg durch die Rasenfläche und bindet die Pflanzflächen organisch an das Wohnhaus an. Im westlichen Gartenbereich führt ein Trittplattenweg über die Rasenfläche zur PKW-Fahrfläche. Niedrige Hecken verdecken die Einfassungen der Garagenabfahrt, während höhere Solitärgehölze gezielte Blickpunkte setzen. Auch hier werden die seitlichen Hecken ergänzt, sodass ein klar strukturierter, abwechslungsreicher Gartenraum entsteht.

Südgarten, Greenhouse und Zufahrt

Die Zufahrt schwingt sich harmonisch durch den Garten und integriert sich stilvoll in die Gesamtgestaltung. Eine immergrüne Heckenanlage entlang der Grundstücksgrenze fasst den Garten ein, während niedrige Hecken die Zufahrtsbereiche flankieren. Kleinkronige Laubbäume im vorderen Bereich bilden eine natürliche Raumkante, und geschwungene Pflanz- und Rasenflächen vermitteln Großzügigkeit und Weite.


Das Greenhouse wird neu umpflanzt, flankiert von zwei auf Schirmform geschnittenen Gehölzen am Eingangsbereich. Hinter dem Greenhouse ist Platz für einen kleinen Wirtschaftsbereich, beispielsweise für Umtopfarbeiten, erschlossen über einen Trittplattenweg. Ein Kieselweg verbindet zudem den Terrassenaufgang mit dem Greenhouse und der Zufahrt.


Aufgrund der Anordnung der Garagen und der gewünschten Führung der Zufahrt ergibt sich eine anspruchsvolle Fahrsituation. Ein optionales Vorgewende könnte zwischen Greenhouse und Terrassenaufgang angelegt werden – in Kies ausgeführt, um die versiegelten Flächen nicht weiter zu vergrößern.

Entwurf: Christian Otto